Heikendorf 2026 – U-Boot-Ehrenmal & Förde
Heikendorf liegt mit rund 8.500 Einwohnern am Ostufer der Kieler Förde zwischen Mönkeberg und Laboe, gegliedert in die fünf Ortsteile Altheikendorf, Kitzeberg, Möltenort, Neuheikendorf und Schrevenborn. Wahrzeichen des Ortes ist das U-Boot-Ehrenmal auf der Möltenorter Schanze – eine bedeutende, würdevolle Gedenkstätte an der engsten Stelle der Förde. Der Förde-Wanderweg führt vorbei am Hauptstrand, dem Yacht- und Fischereihafen sowie dem Künstlermuseum der traditionsreichen Heikendorfer Malerkolonie.
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U-Boot-Ehrenmal Möltenort
Auf der Möltenorter Schanze, an der engsten Stelle der Kieler Förde, liegt das U-Boot-Ehrenmal – eine Gedenkstätte für die auf See gebliebenen U-Boot-Fahrer deutscher Marinen und, seit einer erweiterten Widmung im September 2023, für alle Opfer des U-Boot-Krieges. Weit sichtbar ist der 4,60 Meter hohe Adler auf dem roten, 15,30 Meter hohen Wesersandstein-Pfeiler – das Wahrzeichen des Ostseebades Heikendorf. Im halbkreisförmigen Rundgang sind auf 117 Bronzetafeln die Namen von über 35.000 Gefallenen beider Weltkriege verewigt.
| Angabe | Details |
|---|---|
| Öffnungszeiten | April–September täglich 9–18 Uhr, Oktober–März täglich 9–16 Uhr |
| Eintritt | Kostenlos |
| Träger | Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gepflegt durch die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort |
💡 Ort der Stille: Das Ehrenmal versteht sich ausdrücklich als Ort der Einkehr und des Gedenkens – ein ruhiger, respektvoller Besuch abseits des üblichen Ausflugsprogramms.
Förde-Wanderweg & Hafen
Der Förde-Wanderweg bietet die besten Aussichten auf die Kieler Förde und führt vorbei am idyllischen Hauptstrand, dem U-Boot-Ehrenmal und dem quirligen Yacht- und Fischereihafen. Im Infopavillon Fischereigeschichte zeigt eine interaktive Ausstellung die Entwicklung und Geschichte der Fischerei am Ort.
Künstlermuseum Heikendorf
Im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Malers Heinrich Blunck zeigt das Künstlermuseum Heikendorf seit September 2000 Werke der Heikendorfer Künstlerkolonie – u.a. der Maler Georg Burmester, Rudolf Behrend, Werner Lange und Oscar Droege sowie der Bildhauerin Karin Hertz – im Wechsel mit Ausstellungen europäischer Malerei. Historisches Altgebäude, moderne Ausstellungshalle und ein blühender Garten bilden ein stimmiges Museumsensemble.
Anreise mit dem Wohnwagen
| Von | Route | Hinweis |
|---|---|---|
| A7/A215/A21 | Bis Kiel, dann Beschilderung "Ostufer" auf die B502 bis Ausfahrt Heikendorf Nord | Von dort Richtung Ehrenmal weiterfahren |
Heikendorf im Video
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist das U-Boot-Ehrenmal Möltenort?
Eine Gedenkstätte auf der Möltenorter Schanze in Heikendorf, gewidmet den auf See gebliebenen U-Boot-Fahrern deutscher Marinen und allen Opfern des U-Boot-Krieges. Über 35.000 Namen sind auf 117 Bronzetafeln verewigt, überragt von einem 4,60 m hohen Adler auf einem 15,30 m hohen Wesersandstein-Pfeiler. Der Besuch ist kostenlos, täglich geöffnet (April-September 9-18 Uhr, Oktober-März 9-16 Uhr).
Was ist das Künstlermuseum Heikendorf?
Ein Kunstmuseum im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Malers Heinrich Blunck, seit September 2000 von der Heinrich-Blunck-Stiftung betrieben. Es zeigt Werke der Heikendorfer Künstlerkolonie um Maler wie Georg Burmester, Rudolf Behrend und Oscar Droege im Wechsel mit europäischen Gemälde-Ausstellungen.
Welche Ortsteile hat Heikendorf?
Fünf: Altheikendorf, Kitzeberg, Möltenort, Neuheikendorf und Schrevenborn. Möltenort ist der bekannteste, benannt nach dem dortigen U-Boot-Ehrenmal.
Wie viele Einwohner hat Heikendorf?
Rund 8.500 – Heikendorf liegt am Ostufer der Kieler Förde zwischen Mönkeberg und Laboe.